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BRIEF AN MEINEN HUND

Brief an den besten Freund!

 

Schon einmal habe ich versucht einen Brief an Dich zu schreiben, einige Wochen vor Deinem Tod. Ich habe es nicht geschafft. Jetzt gelingt es mir halbwegs, so Schritt für Schritt. Manchmal sitze ich da und schaffe nicht eine Zeile, manchmal geht’s einigermaßen. Einen Brief zu schreiben an einen Hund mag für viele Menschen Schwachsinn sein, ich bin felsenfest überzeugt dass Du diese Zeilen mitbekommst. Und das tut gut und hilft mir meine Trauer zu verarbeiten und hilft mir auch sehr über unsere Trennung die nur eine vorübergehende ist. Ich weiß das.

 

So mein Dicker, seit Du nicht mehr bei mir bist ist über ein Jahr vergangen. Es fällt mir noch immer schwer zu akzeptieren dass Du nicht mehr da bist. Ich bin (fast) jeden Tag an Deinem Grab und denke immer an Dich und an unsere gemeinsame schöne Zeit.

 

Die letzten Wochen vor Deinem Gang über die Regenbogenbrücke waren auch nicht leicht für mich, Dich so leiden zu sehen und Dir nicht helfen zu können machten mich fast wahnsinnig und ab und zu auch glaube ich war ich recht aufbrausend. Verzeih mir bitte, Dein angeschlagener Gesundheitszustand und das Wissen dass Du bald gehen wirst waren auch sehr schwer für mich.

 

Wie Du Dich nochmals, eine Stunde vor Deinem Tod  in mich hineingedrückt hast werde ich niemals mehr vergessen. Genau da habe ich gemerkt, dass es kein Zurück mehr gibt, Du warst bereit und ich habe es begriffen. Heute ist unser letzter gemeinsamer Tag.

 

Apropos Regenbogenbrücke, ich glaube fest daran das es sie wirklich gibt und Du jetzt wahrscheinlich gemütlich liegst und dir den Bauch vollschlägst. Vielleicht hast ja schon ein paar Freunde gefunden, ich tippe aber eher das Du Dir irgendwo dort oben den Bauch vollschlägst. Schon wie wir Dich damals geholt haben aus dem Tierheim habe ich gleich bemerkt, dass Du sehr gerne frisst.

 

Ich bin überzeugt davon, dass wir schon ein ansehnliches Gespann waren dass durch unsere Gegend gegangen ist. Anfangs wurdest Du gefürchtet, aber schon bald hat jeder gemerkt dass Du ein liebenswerter Hund bist und Dich bald jeder mochte. Gerade Du hast jedem gezeigt, dass man keine Angst vor diesen „Kampfhunden“ zu haben braucht.

 

Ich überlege ständig ob es einen zweiten Snoop geben soll. Das habe ich allerdings aufgegeben, vielleicht gibt es ja mal einen neuen Hund, aber mein Seelenhund bist nur Du mein Dicker.

 

Jeden Tag spüre ich irgendwie dass Du an meiner Seite bist. Da ist so ein starkes Band zwischen uns.

 

So, das war mal ein erster Brief an Dich. Mach es gut wo immer Du jetzt bist und warte auf mich.

 

In ewiger Liebe

 

 

 

Dein Freund und Herrl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo gehen wir hin… wenn wir gehen?

„Wo gehen wir hin… wenn wir gehen?
Werde ich dich wiedersehen?
Noch einmal möchte ich dich berühren…
Noch einmal deine Nähe spüren…

Glaubst du an deine Träume?
Dort wo Himmel und Erde sich berühren…
Dort werden wir zusammen sein…
Eine Seele, die liebt, lässt dich nie allein.

 

Du glaubst an die Hoffnung…
Du glaubst an die Liebe…
All das kannst du nicht sehen.
Glaube mir… Wir werden uns wiedersehen!“

@ mit freundlicher Erlaubnis von Sylvia Raßloff

 

 

 

 

 

 

 

Spruch

Und ich sehe einen neuen Himmel und eine neue Erde

 

Alles glänzt um mich herum und ich höre Posaunen erschallen

 

Es ist wunderschön hier. Ich bin daheim

 

Die Regenbogenbrücke

 

 

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.

Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.

Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.

 

Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

 

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.

 

Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.
Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

 

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.
Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

 

Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein...

(Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung von Carmen Stäbler)

Heute bin ich gestorben

 

Bella »

Gedanken eines Kampfhundes

 

An euch Menschen:

 

Ich kann leider nichts sagen,

bin nur ein Hund

und werd geprügelt seit Tagen.

Wenn ich nur schreiben könnte,

schrieb ich euch ein Gedicht

und hätte Tränen im Gesicht.

 

Man sagt, ich wäre ein Kampfhund,

und dass ich gefährlich bin.

Öffnet Eure Augen,

und schaut genauer hin!

 

Bin ich nicht nur ein Werkzeug,

von Menschen scharf gemacht,

von diesen skrupellosen,

die nicht nachgedacht?

 

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,

doch so einen Hund wohl keiner

braucht.

Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,

mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

 

Doch wenn ich jetzt auch sterben

muss,

durch Todesspritze oder Schuss,

geb ich euch Menschen einen Rat,

ich bin ein Hund, ein Kamerad.

 

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein.

Und lasst die Hunde Hunde sein.

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist,

der weiss, dass manch ein Mensch nicht

besser ist.


Weine nicht, ich sterbe nur!

von Sylvia Raßloff, mit freundlicher Erlaubnis von Sylvia Raßloff

Untenstehend der Link auf ihre sehr informative und wunderschöne Homepage

http://www.tiere-verstehen.com/

“Ich hoffe, dass du irgendwann einfach müde wirst von diesem Leben, weil jeder Tag hier ein bisschen dunkler wird und deine Seele wegfliegt, wenn du träumst. Dass du in meinen Armen einschläfst und ich diesen Funken Erleichterung ganz tief in mir spüren werde, weil es gut ist. Dass du mir eines Tages sagen wirst: Weine nicht, ich sterbe nur! Wir sehen uns wieder, auf den grünen Wiesen dort, wo unser aller wahres Zuhause ist. Wo alles so leicht ist und wir wieder jung…“


Wenn es Nacht wird

von Sylvia Raßloff, mit freundlicher Erlaubnis von Sylvia Raßloff

Untenstehend der Link auf ihre sehr informative und wunderschöne Homepage

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Dankbar

von Sylvia Raßloff, mit freundlicher Erlaubnis von Sylvia Raßloff

Untenstehend der Link auf ihre sehr informative und wunderschöne Homepage

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Ich bin dankbar für all die Hundehaare...

für all die Pfotenspuren... Sabberküsse...
für jeden zerkauten Schuh...
Irgendwann...
wird der Tag kommen... an dem ich
all dies vermisse... dir tausend Schuhe
kaufen würde... jedes Haar verwahren,
wie einen Schatz... jeden Pfotenabdruck
in meinem Herzen...
für die Zeit... die man nicht mehr
zurückholen kann." (Sylvia Raßloff)